Koordination Wohnberatung NRW am Stand der Wohnberatung bei Rehacare 2018

Zum dritten Mal war die Koordination Wohnberatung NRW am Stand der Wohnberatung NRW bei der REHACare vom 26. bis 29. September 2018 in Düsseldorf.

Fotos: Sabine Blomenkamp

Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen den Stand. Sie informierten sich über die Arbeit Wohnberatung NRW. Minister Laumann wurde eine der neuen LAG-Broschüren mit den aktuellen 128 Adressen der Wohnberatungsstellen und weiteren Informationen überreicht. Die Broschüre beinhaltet auch Beiträge zu „Wohnberatung bei Menschen mit Demenz“ und „Unfallvermeidung geht alle an“.

Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, informierte sich ebenfalls über die erfolgreiche Arbeit der Wohnberatungsstellen.

Foto: privat
Foto: privat

Neben 6.000 Broschüren „Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen“ der LAG Wohnberatung NRW wurden zahlreiche Landesbroschüren verteilt: 1000 Exemplare der für die Rehamesse seitens des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW)  erneut aufgelegten Broschüre „Mein Leben – mein Zuhause“ – , 1000 Exemplare der Broschüre „Wohnungsanpassung bei Demenz“ der Landesinitiative Demenz, zahlreiche Öffentlichkeitsmaterialien der Koordination Wohnberatung NRW und viele Postkarten und Plakate zur Unfallprävention der LAG Wohnberatung NRW.

Fotos: Sabine Blomenkamp

Am Stand gab es zudem die Möglichkeit, eine Sitzbank „Probe zu sitzen“. Die bei der Entwicklung berücksichtigten Wünsche und Vorstellungen älterer Menschen wurden in einem Workshop in Erkrath während des landesfinanzierten Modellprojekts “Im Quartier bleiben – Nachbarschaft leben” gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein erarbeitet.

Im Rahmen der Aussteller*innen-Informationsveranstaltungen hielt Susanne Tyll zwei Vorträge zu „Wohnberatung für Menschen mit Demenz” und “Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung” vor vielen Interessierten.

50.600 Ratsuchende, ihre Angehörigen sowie internationale Fachleute besuchten Europas führende Fachmesse mit 967 Aussteller*innen aus 42 Ländern.

Alle nicht gekennzeichneten Fotos: Sabine Blomenkamp

Wohnberatung erfolgreich am Stand des Landes NRW beim Deutschen Seniorentag in Dortmund

Logo zum 12. Deutschen Seniorentag mit Veranstaltungsdatum

Unter dem Motto „Mit guter Beratung – Mein Zuhause an meine Bedürfnisse anpassen – Die Wohnberatung in NRW hilft kostenfrei, unabhängig und professionell“ war die Wohnberatung NRW mit den altenpolitischen Akteurinnen und Akteuren an allen Tagen am Stand des Landes NRW vertreten.

Sozialminister Karl-Josef Laumann besuchte den Stand des Landes, hier im Gespräch mit den Wohnberaterinnen Silvia Füting und Christa Testroet aus der Wohnberatungsstelle des Caritasverbandes im Kreis Wesel.

Zahlreiche Besucher*innen informierten sich über die Arbeit der 128 Wohnberatungsstellen in NRW-  hauptamtlich, unabhängig und kostenlos.

Außerdem fand eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „L(i)e benswert wohnen – ein Leben lang“ statt.

4. gemeinsames Arbeitstreffen mit der LAG Wohnberatung NRW

Das gemeinsame Arbeitstreffen der Wohnberatungsstellen in NRW fand am 31. Januar 2018 im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Zum vierten Mal hatten die LAG Wohnberatung NRW und die Koordination Wohnberatung NRW gemeinsam eingeladen. Die 58 anwesenden Wohnberater*innen nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch.

Das nächste gemeinsame Arbeitstreffen findet am Mittwoch, den 4. Juli 2018 statt.

Broschüre Rahmenstandards Wohnberatung NRW veröffentlicht

Die 2001 im Auftrag des Sozialministeriums Nordrhein-Westfalen erstellten Rahmenstandards wurden in einem Dialogprozess unter Beachtung der derzeitigen Erfahrungen und gesetzlichen Regelungen ergänzt und aktualisiert. Die eingerichtete Arbeitsgruppe von Wohnberaterinnen und der Koordination Wohnberatung wurde von Werner Göpfert-Divivier von iSPO Saarbrücken unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an die beteiligten Wohnberaterinnen in der Arbeitsgruppe Petra Bank/Kreuzviertel-Verein/Wohnberatung Dortmund, Elke Emmerich/Wohnberatung AWO Rhein-Sieg, Gisela Kriener/Wohnberatung KIM Paderborn und Susanne Niemöller/Wohnberatung Kreis Steinfurt.

Die Entwurfsfassung der Rahmenstandards wurde zunächst mit den von Kommunen/Kreisen und Landesverbänden der Pflegekassen NRW geförderten Wohnberatungsstellen abgestimmt. Anschließend wurden deren Träger durch den Versand an den Städtetag, den Städte- und Gemeindebund, den Landkreistag und die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege um Rückmeldungen gebeten. Parallel dazu wurde diese Fassung auch den übrigen Mitgliedern der Steuerungsgruppe zugesandt. Außer den Trägern der Wohnberatungsstellen sind Mitglieder das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, die Landesverbände der Pflegekassen NRW, die Bezirksregierung Düsseldorf und die LAG Wohnberatung NRW. Das Ergebnis (Link zu den Rahmenstandards) dieses Prozesses liegt jetzt in Neuauflage(2019)vor. Die Nutzungshinweise finden Sie hier.

Viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit den Standards!