“30 Jahre Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen” – gemeinsame Tagung mit der LAG Wohnberatung NRW

Wohnberatung in NRW ist unverzichtbar

In Nordrhein-Westfalen bieten 130 Wohnberatungsstellen unabhängige Beratung an.

Hauptamtlich, fast flächendeckend und für die Nutzer*innen kostenlos tragen sie dazu bei, das Leben in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus einfach, sicher und bequem zu gestalten.

Das ist bundesweit einmalig. Die Kosten von 60 Wohnberatungsstellen tragen hälftig die jeweiligen Kreise bzw. Kommunen und die Landesverbände der Pflegekassen NRW. Zudem gibt es 70 anders finanzierte Wohnberatungsstellen. Die Wohnberatung richtet sich an ältere Menschen, Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, Behinderungen und/oder Demenz und deren Angehörige, aber auch an alle anderen Interessierten. Häufig wird die Beratung erst in Anspruch genommen, wenn bereits dringender Handlungsbedarf besteht, um die selbstständige Lebensführung zu sichern oder zu erhalten. Wohnberatung hat jedoch vor allem einen präventiven Aspekt. Denn präventiv hilft sie, Unfallgefahren zu erkennen, sie zu vermeiden und das Leben in der Wohnung langfristig sicherer und bequemer zu gestalten. In unserer Fachtagung schauen wir gemeinsam zurück und natürlich nach vorne. Wir fassen das Ziel ins Auge

  • die professionelle, unabhängige und für die Ratsuchenden kostenfreie Wohnberatung weiter auszubauen und
  • perspektivisch Wohnberatung als Bestandteil der kommunalen Daseinsfür- bzw. -vorsorge als Regelangebot für alle zu sichern – im Quartier, in NRW und hoffentlich darüber hinaus.

Am 29. Oktober 2019 fand  die gemeinsame Fachtagung mit der LAG Wohnberatung NRW “30 Jahre Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen” statt.

Im Programm gab es zunächst Grußworte von:

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann

Gunnar Peeters, Landesverbände der Pflegekassen NRW 

Friederike Scholz, Städtetag NRW 

Annette Uentrup, Caritasverband für die Diözese Münster als Vertreterin des AA Senioren der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Fortsetzung folgt